--
<<  August 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
       

1525

Aufständische Bauern plündern und zerstören zahlreiches Inventar, darunter Kleinodien, Bücher und Archivalien. Nach der im Harzbereich sich durchsetzenden Reformation verliert das Kloster allmählich seine eigentliche Funktion.

1547

Graf Wolfgang zu Stolberg richtet in den Klausurgebäuden eine evangelische Klosterschule ein, die bis 1626 besteht.

1572

Graf Christoph zu Stolberg wird Administrator des Klosters.

1573

Wegen Baufälligkeit veranlasst Christoph zu Stolberg die Sanierung der Klosterkirche. Die Seitenwände wurden um vier Meter verkürzt und die Kirche neu eingewölbt.

1609

Graf Heinrich zu Stolberg beginnt mit dem Ausbau der an der Südwestseite des Klostergeländes gelegenen Gebäude zu einem herrschaftlichen Wohnsitz, den von 1615 bis 1625 seine Witwe Adriane, geb. von Mansfeld, bewohnt.

1648

Heinrich Ernst zu Stolberg wählt Ilsenburg zu seinem Hauptwohnsitz. Im Zusammenhang mit der gräflichen Hofhaltung entsteht die barocke Innenausstattung der einstigen Klosterkirche.

1687

Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg erkennt Kloster Ilsenburg als Eigentum der Stolberger Grafen an.

1716

Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode verlegt den Regierungssitz seiner Grafschaft endgültig nach Wernigerode. Die Klausurgebäude werden in den Folgejahren wirtschaftlich genutzt. In den Schlossflügel ziehen gräfliche Beamte ein.

1861-1863

Graf Botho zu Stolberg-Wernigerode lässt den Barockbau oberhalb der Ilse vom Herzoglichen Braunschweigischen Eisenbahnbaumeister Carl Ebeling im Stil der Neoromanik umbauen. Leitender Architekt ist Carl Frühling aus Blankenburg. Bis 1929 bewohnen Mitglieder der fürstlichen Familie Schloss Ilsenburg.

1929

Verpachtung von Schloss, ehemaligen Klausurgebäuden und Schlosspark an die Altpreußische Union der Evangelischen Kirchen Berlin. In den nächsten 30 Jahre werden hier verschiedenen Fortbildungseinrichtungen etabliert.