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Restaurierungsarbeiten

2001 wurde mit den Restaurierungsarbeiten am Kloster begonnen. Zu den ersten Schritten gehörten die Erneuerung von Dach und Dachstuhl des Südflügels mit dem ehemaligen Speisesaal der Mönche (Refektorium) und die Neueindeckung des Daches vom Ostflügel mit dem Kapitelsaal und dem Dormitorium (Schlafsaal der Mönche). Durch den Kauf von Dachziegeln beteiligten sich viele Ilsenburger Bürger an dieser ersten wichtigen Instandsetzung der mittelalterlichen Bausubstanz. 2003 begann die Restaurierung des Refektoriums.

Am Gewölbe des einzigartigen Kapitelsaales wurden nicht nur Deckenrisse festgestellt, sondern auch, dass sich diese Risse leicht verbreiterten. Zur Stabilisierung des Gewölbes erfolgte 2004 der Einzug von Eisenträgern.

Mit diesen und zahlreichen weiteren Baumaßnahmen konnte die Benediktinerabtei Ilsenburg, ein Denkmal von internationalem Rang und eines der ältesten Gebäude im Harzraum, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mehrere noch erhaltene und nun zugängliche Innenräume der ehemaligen Klausur aus der Zeit der Romanik und der ursprünglich mehrschiffige Chorabschluss der Kirche, der hier erstmalig bei einem Sakralbau der Benediktiner nachweisbar ist, machen die Bedeutung des Ensemble aus.

Derzeit laufen weitere Planungen zur Sanierung der Wirtschaftsgebäude im Norden und Westen des Klostergeländes. Damit kann Kloster Ilsenburg zu einer überregional bedeutsamen kulturellen Einrichtung werden.